Studium Zahnarzt - Berufsanfänger - Zahnarztpraxis - Auslandspraktikum

Studium Infos - Praktikum in Kapstadt

Studium Zahnarzt - Zahnartpraxis - Chancen und Risiken - Berufsfeld Zahnarzt

Studium Zahnarzt - Die Einkommenssituation der Zahnärzte in Deutschland ist nach wie vor im allgemeinen nicht als schlecht zu bewerten, wenn man sich die Einkommenssituation mit dem Ausland vergleicht. Sie hat sich jedoch nach Auskunft der Kammer und Verbände in den vergangenen Jahren nicht weiter verbessert, sondern eher verschlechtert.

  Studium Zahnarzt Südafrika Auslandspraktikum

Diese Entwicklung der Einkommenssituation ist nicht so sehr auf das Gesundheitsreformgesetz zurückzuführen, das viele zahnärztliche Leistungen für die Patienten verteuert hat, sondern auf den ständig zunehmenden Wettbewerb. Dennoch gehören Zahnärzte nach wie vor zu den Spitzenverdienern in Deutschland, falls man in der richtigen Lage eine Zahnarztpraxis eröffnet. Ein differenziertes Bild ergibt sich jedoch bei der Betrachtung der verschiedenen Einkommensstufen. Nach Berechnungen des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) mußte jeder zehnte Zahnarzt im Westen und jeder sechste im Osten mit einem Bruttoeinkommen von weniger als 30.000 Euro auskommen, während vier Prozent in den alten und zwei Prozent in den neuen Ländern über eine halbe Millionen Euro -vor Steuern - verdienen. Ausnahmen bestätigen die Regel!

In welchem Ausmaß sich die Gesundsheitsreformen auf das Einkommen der Zahnärzte letztendlich niederschlägt, bleibt noch abzuwarten. Seither gibt es eine feste Grenze für die Anzahl jährlicher Leistungen, die mit den Kassen nach einem Punktesystem auf Basis eines einheitlichen Bewertungsmaßstabes für Zahnärzte abgerechnet werden. Wer darüber liegt, muß mit Honorareinbussen rechnen. Bei Privatpatienten wird nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet. Private Patienten sind dem Zahnarzt liebste Kundschaft!

Schon seit geraumer Zeit ist die Zahl junger Zahnmediziner, die Jahr für Jahr in die Selbständigkeit streben, größer als die der niedergelassenen Zahnärzte, die sich in den Ruhestand bewegen. Heute kommen in den alten Bundesländern auf einen behandeln Zahnarzt rund 1.400 Einwohner. Noch vor wenigen Jahren konnte man von einem Verhältnis von 1:1750 ausgehen. Eine Zahnarztdichte in Deutschland gibt es in Großstädten und Universitätsstätten. Hier ist auch die Konkurrenz sehr gross. Weniger attraktive ländliche Regionen in Deutschland sind dagegen zahnärztlich noch eher unterversorgt. Dort bieten sich zweifellos gute wirtschaftliche Perspektiven für eine Praxisneueröffnung. Der Entscheidung, sich an einem bestimmten Ortschaft niederzulassen, sollte unbedingt eine gewissenhafte Standortanalyse betrieben werden. Angesichts der hohen finanziellen Belastung durch Kredite für die Praxiseinrichtung sind Zahnärzte gerade in den ersten Jahren ihrer Selbständigkeit darauf angewiesen, rasch einen ausreichend grossen Patientenstamm heranzuziehen, der hinreichende Beschäftigung und gute Umsätze in der Zahnarztpraxis gewährleistet. Herbei muss man gerade am Berufsanfang viel Zeit und Arbeit investieren.

Durch das Gesundheitsstrukturgesetz wird den Zahnärzten in Deutschland nun allerdings zwangsläufig mehr Flexibilität abverlangt, da keine Niederlassungsfreiheit mehr besteht.

Kapitalbedarf und Finanzierung der Zahnartpraxis in Deutschland

Für eine den heutigen Standards genügende Praxis muß mit einer Mindestinvestition von rund 200.000 Euro gerechnet werden. Diesen Betrag benötigen Sie, um zwei Behandlungsräume funktional einzurichten und Wartezimmer und Büro mit dem Nötigsten auszustatten. Dabei bewegen Sie sich an der unteren Preisgrenze für die Geräte und Einrichtungsgegenstände. Wenn Sie jedoch etwas mehr Auswahl hinsichtlich Qualität und Kapitalbedarf für diese Investitionen ansetzen, kann der Kapitalbedarf höher liegen. Nach Auskunft von Fachleuten wird für eine optimal ausgestattete Praxis mit allen technischen Hilfsmitteln mit einem Kapitalaufwand nicht unter 250.000 Euro zu rechnen sein. Hierbei kann man jedoch auch neuwertige Gebrauchtgeräte kaufen. Achten Sie jedoch auf eine Garantie, auch bei Gebrauchtgeräten.

Zusätzliche Mittel müssen Sie für die Umbaukosten des entstehenden Betriebes bereithalten. Wie hoch dieser Betrag sein wird, hängt von der Beschaffenheit der vorhandenen Behandlungsäume ab, von der Bereitschaft des Vermieters, Kosten zu übernehmen, sowie von Ihrer eigenen Bereitschaft und Fähigkeit, bei solchen Arbeiten selbst Hand anzulegen. Durch ausgiebige Eigenleistungen können Sie die Kosten durchaus auf ein Viertel oder sogar Fünftel dessen senken, was Sie bei Beschäftigung von Handwerkern aufwenden müssten. Leichte Malarbeiten oder die Verlegung von Teppichboden ersparen viel Kosten, die man gerade am Anfang für andere Investionen gebrauchen kann.

Neben den reinen Investitionskosten fallen die Anlaufkosten der Praxis für das erste Abrechnungsquartal ins schwer ins Gewicht. Trotz möglicher Abschlagssummen der Krankenkassen (insbesondere im Bereich der Kieferorthopädie) oder etwaiger Privatpatienten können die Anlaufkosten durch die Laborkosten, die Sie vorfinanzieren müssen, sehr hoch liegen. Die Zahnlabore haben als Handwerker andere Zahlungsziele als Sie und werden nicht warten, bis Sie die Leistungen mit den Krankenkassen abgerechnet haben. Auch Ihre eigenen Lebenshaltungskosten für diesen Zeitraum dürfen Sie mit In Ihre Planungen mit einkalkulieren. Aus Ihrer neuen Zahnarztpraxis können Sie direkt in der Anfangsphase kein Geld für private Zwecke abziehen.

Finanzierung der Zahnarztpraxis

Bei einer realistischen Planung Ihrer Zahnartpraxis und des Kapitalbedarfs werden Sie keine großen Schwierigkeiten haben, einen Investitionskredit bzw. ein Betriebsmitteldarlehen Ihrer Hausbank zu erhalten. Die finanzierende Bank erwartet von Ihnen eine angemessene Eigenbeteiligung an der Finanzierung, über deren Umfang die Kreditsachberater aber in der Regel mit sich reden lassen. In erster Linie kommt es der Bank darauf an, daß Sie die Kredite auch zurückzahlen können, also ein angemessenes Einkommen auch in der Anfangszeit erzielen können. Bei einer vernünftigen Standortplanung dürfte dies im allgemeinen bei Zahnärzten kein grosses Problem sein. Trotzdem sollten Sie gemeinsam mit Ihrer Hausbank die Finanzierung und die Finanzierungskosten Ihrer Zahnarztpraxis sorgfältig durchrechnen.

Für freiberuflich Tätige - also auch für Zahnärzte ist das Mittelstandsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Mittelstandsprogramm) gedacht. Seit Angehörige der Heilberufe keinen Anspruch mehr auf die zinsgünstigen ERP-Kredite haben, stehen Ihnen als Kreditquelle Ergänzungsdarlehen des Bundes zur Verfügung, die Sie beantragen können.

Weiterhin gilt es für Freiberufler, die über keine ausreichenden Sicherheiten zur Abdeckung der Investitionskredite verfügen, das Bürgschaftsprogramm der Deutschen Ausgleichsbank. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Innung.

Förderprogramm für Zahnärzte - Zahnarztpraxis

Bitte kontaktieren Sie die jeweilige Innung oder Ihre Hausbank.

Gewinnplanung in der Zahnartpraxis

Wenn Sie in Ihrer Patientenkartei 2.000 Kundennamen gespeichert haben, werden Sie erfahrungsgemäß wirtschaftlich sehr gut über die Runden kommen. Aber dieser Ziel läßt sich erst nach einer Anlaufzeit von ca. 2 bis 3 Jaren erreichen, wenn Ihre Praxis genügend Patientenzulauf hat. Zunächst werden Sie sich wohl mit einem monatlichen Nettoeinkommen begnügen müssen, das weit unter dem Durchschnitt Ihrer Kollegen liegt. Zusätzlich zu den üblichen Abzügen (Steuern und Altersversorgung) werden Sie in den ersten Jahren noch durch die Finanzierungskosten belastet. Die Anlaufzeit kann erheblich verkürzt werden, wenn Sie eine bereits eingeführte Praxis übernehmen und über Eigenkapital verfügen.

Praxisorganisation - Organisation - Ideen

Die übliche Bestellpraxis hat dazu geführt, daß neugegründete Zahnarztpraxen einen schnellen Zulauf von den Patienten bekommen, die akute Zahnschmerzen haben, aber nicht zwischendurch woanders angenommen werden. Einige Stunden am Tag solche Patienten anzunehmen, hilft Ihnen, einen eigenen Patientenstamm heranzuziehen. Die Kunst der Zeitplanung besteht darin, möglichst viele Patienten in der regulären Tagesplanung „unterzubringen" und dennoch Zeitpolster für Notfälle einzubauen. Beachten Sie auch, daß die Mehrzahl Ihrer Patienten berufstätig sind! Wenn Sie an zwei Tagen in der Woche Termine nach den Büroschlusszeiten anbieten, wird das die Attraktivität Ihrer Zahnarztpraxis beträchtlich erhöhen. Sie werden schnell neue Kunden gewinnen!

Bei der Organisation Ihrer Praxiszeiten und der Arbeitszeiten Ihrer Helferinnen müssen Sie berücksichtigen, daß Sie zur Teilnahme am regelmäßigen zahnärztlichen Notfalldienst verpflichtet sind. Über diese und weitere Pflichten informiert die Berufsordnung der Zahnärztekammer, bei der Sie meldepflichtig sind. So ist u.a. Werbung nach Standesrecht verboten. Lediglich eine Anzeige zur Praxiseröffnung ist erlaubt. Auch die Maße des Praxisschildes am Haus sind geregelt.

Zahnarzthelferinen

Hier sollten Sie eine gute Auswahl treffen. Sie arbeiten während der ganzen Woche mit Ihrer Helferinnen zusammen. Weiter wäre es von Vorteil, wenn Sie Ihre Helferinen aus Ihrer Zahnarztpraxis regelmässig an Fortbildungskursen teilhaben lassen.

Zahnlabor - Dental-Depots

Zur Zeit ist es nicht allzu schwierig, ein Zahnlabor zu finden, das Aufträge annimmt. Allerdings sollten Sie den Service des Labors, erst einmal testen oder sich bei Kollegen umhören, welche Erfahrungen sie gemacht haben. Ein Labor, das nicht in der Lage ist, seine Liefer- und Abholtermine genau einzuhalten, bringt Sie in organisatorische Schwierigkeiten beim Tagesgeschäft. Wenn Sie Ihre Patienten wieder wegschicken müssen, schaffen Sie sich einen schlechten Ruf. Hier muss auch Preis und Leistung stimmen. Die günstigsten Dental-Labors sind nicht immer die Besten der Branche!

Auch den Materialnachschub durch Dental-Depots sollten Sie im Griff haben. Prüfen Sie, welche Lieferfristen angegeben werden, erkundigen Sie sich bei Kollegen, ob diese Termine auch immer eingehalten werden. Hier ist Zuverlässigkeit gefragt!

Reperaturdienst für Ihre medizinischen Geräte

Hier sollten Sie sich im Vorfeld bei Ihren Berufkollegen erkundigen, welche Firma den besten Service bietet. Hier ist Schnelligkeit gefragt! Sie können keine drei Tage warten, bis ein Behandlungstuhl wieder funkioniert!

Einrichtung Ihrer Zahnartpraxis

Bei der Ausstattung der Praxis und bei der Frage, welche Geräte und Apparaturen unbedingt erforderlich bzw. sinnvoll sind, sollte man sich von Dental-Depots (am besten Mitglieder des Bundesverbandes Dentalhandel) beraten lassen. Was an einem Standort zwingend erforderlich ist, kann an anderer Stelle einen blossen Kostenfaktor darstellen. Die gemeinschaftliche Nutzung aufwendiger Technik durch mehrere Praxen kann in manchen Fällen günstiger sein.

Ein Preisvergleich bei den verschiedenen dentalmedizinischen Ausrüstungsgegenständen lohnt sich. Das billigste Angebot kann aber u.U. im Hinblick auf Ergonomie, Hygiene und nicht zuletzt Wiederverkaufspreis eine Fehlinvestition sein.

Neugründung oder Übernahme einer Zahnarztpraxis

Eines der größten Probleme bei Neugründungen ist die Anlaufphase, die es zu überwinden gilt, bis Ihr Geschäft bei der Kundschaft eingeführt ist. Bis dahin können ganz erhebliche Verluste entstehen, denn die laufenden Betriebskosten müssen Sie ja von Anfang bezahlt werden. Durch die Übernahme einer bestehenden Praxis und der dazugehörigen Patientenkartei läßt sich die Phase meist erheblich verkürzen, auch wenn der eine oder andere Patient sich bei dem "jungen Doktor" doch nicht so gut behandelt fühlt.

Angebote zum Verkauf finden Sie in der Fachpresse und auch bei den Dental-Depots. Auch die Zahnärztekammer kann Sie mit älteren Kollegen zusammenbringen, die sich zur Ruhe setzen möchten. Lassen Sie sich dort in jedem Fall - bei Gründung oder Übernahme - über die rechtlichen, steuerlichen und fachlichen Konsequenzen Ihrer Existenzgründung beraten. Dort hilft man Ihnen auch bei der Schätzung der Praxis, die Sie vielleicht übernehmen möchten. Für die Ermittlung des Wertes bzw. des Kaufpreises einer Praxis können Sie die Hilfe von Sachverständigen und Dental Depots in Anspruch nehmen.

Folgende Punkte sollten Sie beim Kauf besonders untersuchen:

  • Ruf Ihres Vorgängers bei den Patienten und Kollegen
  • Schuldenfreiheit der Praxis
  • Patientenkartei - Stammkunden
  • Standortsicherheit - Rückfrage beim Hausbesitzer, Sanierungsvorhaben, Neubau, Umbauten, Strassenplannung etc.

Nähere Informationen zu diesem Thema geben Ihnen die „Richtlinien zur Bewertung von Arztpraxen" (Deutsches Ärzteblatt - Ärztliche Mitteilungen), die Sie bei der Ärztekammer anfordern können.

Bei einer Übernahme ist zu berücksichtigen, daß Ersatz- bzw. Zusatzinvestitionen bei einer übernommenen Praxis wesentlich früher anfallen als bei einer Neugründung. Der wirtschaftliche Vorteil einer Praxisübernahme besteht daher auch in der Möglichkeit, Investitionsentscheidungen anzupassen. Es ist daher auch weiterhin zu erwarten, daß immer mehr Zahnärzte ihre Existenzgründung mit einer Praxisübernahme zu realisieren versuchen - was auch den Preis der Übergabepraxen in die Höhe treibt.

Der Preis für eine Übernahme liegt meist deutlich über dem Startkapital für eine Neugründung. Zum Zeitwert des Inventars und u.U. den Kosten für Umbauten und Renovierung kommt noch der sogenannte „Goodwill" für die Patientenkartei. Dafür müssen Sie mit 15% bis 25% des Jahresumsatzes rechnen.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, daß die Übernahme der Patientenkartei ohne Zustimmung der Patienten der ärztlichen Schweigepflicht und dem Datenschutz zuwiderläuft. Der Patientenstamm als wesentlicher ideeller Wert der Zahnarztpraxis kann dadurch nicht mehr ohne weiteres an den übernehmenden Zahnarzt weitergereicht werden. Mittels verschiedener Verfahrensweisen können aber sowohl die Schutzrechte des Patienten als auch die Interessen der Praktiker gewährt werden:

  • Der übergebende Zahnarzt schreibt seine Patienten persönlich an, bittet sie, auch seinem Nachfolger ihr Vertrauen zu schenken und verlangt um die schriftliche Genehmigung, die Patientendaten an den Nachfolger weitergeben zu dürfen.
  • Karteiunterlagen, für die keine Zustimmung des Patienten vorliegt, können nicht als eigentlicher Kunde betrachtet werden.
  • Verwahrungsvertrag vom übergebenden auf den übernehmenden Praktiker über. Diese Unterlagen werden, datenrechtlich unbedenklich, in geschlossenen Umschlägen vom Praxisnachfolger übernommen und erst dann geöffnet, wenn der jeweilige Patient zur Behandlung erscheint und seine Zustimmung zur Öffnnung gibt.
  • Eine weitere Möglichkeit, der neuen Rechtslage zu entsprechen (und den Patientenstamm soweit wie möglich zu erhalten): Der übergebende und der übernehmende Arzt führen für eine Übergangszeit die Zahnarztpraxis gemeinsam. Während dieser Einführungszeit lernt der Praxisnachfolger die Patienten allmählich persönlich kennen und wächst in seinen neuen Betrieb hinein. Dies ist die aufwendigste, aber auch die erfolgsversprechenste Art der Geschäftsübernahme. Diese Vorgehensweise kann allerdings steuerliche Nachteile haben. Befragen Sie bitte Ihren Steuerberater!

Bei persönlicher und fachlicher Übereinstimmung bietet sich die Gründung bzw. der Eintritt in eine bestehende Zahnartpraxis an. Neben dem Vorteil eines geringeren Kapitalbedarfs für den einzelnen Zahnarzt führt diese Betriebsform zu einer rationelleren Nutzung der technischen und übrigen zahntechnischen Ausstattung und damit zu einer beträchtlichen Kostenentlastung. Darüber hinaus kann - besonders in der Anfangszeit - die Zusammenarbeit mit dem Praxispartner helfen, die fachlichen und wirtschaftlichen Aufgaben am Berufsanfang besser zu bewältigen.

Versicherungen in der Zahnartpraxis

Eine angemessene Berufshaftpflichtversicherung ist zwar keine Pflicht, aber in höchstem Masse empfehlenswert, da in der Rechtspraxis die ärztliche Haftung immer strengeren Maßstäben unterliegt. Die Prämienhöhe schwankt nicht nur je nach Versicherer, sondern ist auch sehr stark vom konkreten Tätigkeitsfeld abhängig. Fordern Sie mehrere unverbindliche Kostenvoranschläge von verschiedenen Versicherungsunternehmen.

Die berufliche Selbständigkeit als Zahnarzt ist mit erheblichen betriebsfremden Risiken verbunden, die bei fehlender oder unvollständiger Absicherung im Schadensfall zu großen finanziellen Problemen führen könnte.

Gerade junge Zahnarztpraxen, die oft ihr gesamtes Kapital in den neuen Start investiert haben, brauchen einen guten Versicherungsschutz - zur Absicherung der investierten Sachgegenstände, der eigenen Arbeitskraft, aber auch zur Sicherung gegen Ansprüche von Dritten. Ein umfassender Versicherungsschutz, der von der Betriebshaftpflicht über Feuerversicherung u.ä. bis zur Betriebsunterbrechungsversicherung reichen kann, schreckt Existenzgründer nicht selten ab. Wegen der vermuteten Prämienhöhe verzichtet so mancher auf jeglichen Risikoschutz. Was aber Sparsamkeit am falschen Platz ist! Hier sollten Sie eine Mindesversicherung vorziehen, damit Sie zumindest in der Anfangsphase ausreichend versichert sind.

Eine individuelle Analyse der privaten und betrieblichen Risikosituation kann helfen, die zentralen Sicherheitsbedürfnisse des jeweiligen Zahnarztbetriebes zu ermitteln. Dabei unterstützen auch Banken mit einer ausführlichen Beratung - auf Wunsch kann eine kostenlose Computeranalyse des Bedarfs und ein detailliertes Versicherungsangebot unternommen werden.

Rechtliche Voraussetzungen in Ihrem Betrieb

Voraussetzung für die Eintragung ins Zahnarztregister der Kassenzahnärztlichen Vereinigung ist eine zweijährige praktische Tätigkeit als Assistenzzahnarzt, davon sechs Monate in der Praxis eines Kassenzahnarztes. Nach der Registrierung kann beim Zulassungsausschuß Antrag auf Kassenzulassung gestellt werden.

Zusätzlich haben Sie eine Reihe von medizinisch-technischen Vorschriften bei der Planung und Einrichtung Ihrer Praxis zu beachten, so u.a. die Arbeitsstättenverordnung, die Röntgenverordnung oder die Druckbehälter-Verordnung. Darüber hinaus müssen Sie das zuständige Gesundheitsamt, die zuständige Zahnärztekammer, sowie das Finanzamt Ihrer Heimatgemeinde, in der Sie sich niederlassen, von der Aufnahme Ihrer selbständigen Tätigkeit in schriftlicher Form unterrichten.

Alle in Ihrer Praxis Beschäftigten müssen Sie innerhalb von acht Tagen nach Praxiseröffnung bei der Berufsgenossenschaft anmeldet werden und Sie gegen Unfall- und Berufskrankheiten versichern. Jedes Jahr müssen Sie der Berufsgenossenschaft über Neuanstellungen in Ihrem Betieb informieren.

Falls Sie während Ihres Studium als angehender Zahnarzt ein Auslandspraktikum unternehmen möchten, so bieten wir Ihnen hiermit unsere Dienste an. Gerne beraten wir Sie über ein Praktikum in Kapstadt. Falls Sie eine Zeitlang im Ausland arbeiten möchten, so bieten wir auf folgender Seite Infos über das Arbeiten im Ausland: >>> Arbeiten im Ausland

Falls Sie weitere Fragen über ein Auslandspraktikum in Südafrika haben sollten, so freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

Ihr Ritztrade Team

Zurück ► Studium