Studium Steuerberater - Volkswirtschaftslehre - Studieren - Südafrika Praktikum Kapstadt

Südafrika Auslandspraktikum - Infos über den Beruf des Steuerberaters

Südafrika Studium - Infos Steuerberater - Berufsinformationen Steuerkanzlei - Studieren

Hiermit möchten wir Ihnen Informationen über das Berufsfeld Steuerberater übermitteln. Wir bieten Ihnen umfangreiche Informationen über die Eröffnung einer Steuerkanzlei, der Fort- und Weiterbildung und über ein Praktikum in Kapstadt.

Falls Sie den Beruf des Steuerberaters ausüben möchten, sollten Sie folgende Informationen studieren.

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Informationen über die Steuerberaterprüfung , Bilanzbuchhalterprüfung und Steuerfachwirtprüfung

Zulassung zur Steuerberaterprüfung:

Für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung gibt es zwei Möglichkeiten. Bei beiden Wegen müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Die akademische Möglichkeit verläuft über ein (Fach-)Hochschulstudium (§ 36 Abs. 1 StBerG). Voraussetzung für die Steuerberatungsprüfung ist der erfolgreiche Abschluss eines rechtswissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulstudiums. Daran anschließend ist eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechts zu absolvieren.
  • Der berufspraktische Weg über eine kaufmännische Berufsausbildung (§ 36 Abs. 2 StBerG) ist ebenso gegeben. Nach dem Abschluss der kaufmännischen Ausbildung und zehnjähriger Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechtes kann man sich um die Zulassung zur Steuerberaterprüfung bewerben.

In den letzten 40 Jahren hat die Zahl der Steuerberater in der Bundesrepublik von 23.000 auf rund 65.000 zugenommen. Heute sind ca. 80% der Neulinge Akademiker, die meisten mit wirtschaftswissenschaftlichem Studium.

Ca. 80% der Steuerberater gehen in die Selbstständigkeit. Man hat die Möglichkeit eine Einzelkanzlei zu gründen oder in einer der 4.000 Steuerberatungsgesellschaften sein Berufsleben zu starten. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liegt bei etwa Euro 50.000 - 120.000 (Sozietätsmitglieder verdienen im Durchschnitt 20% mehr). Existenzgründer im Steuerberatungsberuf können allerdings nicht gleich mit einem solchen Bruttoeinkommen rechnen, sondern müssen sich auf eine längere Anlaufzeit einstellen. Die Konkurrenz zu den alteingesessenen Steuerberatern wird den Berufsstart nicht erleichtern, insbesondere in ländlichen Gebieten. Die Kunden wechseln im allgemeinen nicht zum neuen Konkurrenten am Ort. Der Steuerberater wird sich zunächst auf Privatleute und andere Existenzgründer als mögliche Klienten konzentrieren. Schnell kann man neue Kunden gewinnen, wenn diese mit ihrem alten Steuerberatungsbüro unzufrieden sind.

Neben den klassischen Tätigkeitsfeldern der Beraterung, Prüfung und Vertretung nimmt seit einigen Jahren das betriebswirtschaftliche Beratungsfeld an Bedeutung zu. Hierbei konkurriert der Steuerberater jedoch nicht nur mit seinesgleichen, sondern auch mit Banken und Unternehmensberatern. Dabei ist Beratung bei Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen sowie Hilfe bei Problemen der Unternehmenssteuerung immer mehr gefragt. Die Ausweitung des Aufgabenfeldes auf das betriebswirtschaftliche Gebiet in Unternehmen setzt für den heutigen Steuerberater eine gute Fachausbildung voraus.

Der zunehmende Einsatz elektronischer Datenverarbeitung in den Betrieben der Klienten verlangt vom Steuerberater eine hohe Bereitschaft zur ständigen Weiter- und Fortbildung und zum Einsatz moderner EDV-Instrumente in seinem eigenen Steuerberatungsbüro. Für den Steuerberater sowohl als EDV-Anwender wird die Beurteilung unterschiedlicher EDV-Lösungen zum Wettbewerbsfaktor. Da die Spannweite der Beratungsfelder immer umfangreicher wird, ist eine Spezialisierung auf bestimmte Fachgebiete des Steuerrechts ratsam.

Durch den Binnenmarkt ergeben sich immer stärkere Möglichkeiten zur Konzentration in grösseren, international tätigen Beraterunternehmen. Die Chancen kleinerer Steuerberatungsbüros sind jedoch aufgrund des persönlichen Vertrauensverhältnisses zum Klienten weiterhin gegeben.

Steuerbüro - Euro-Telefon

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Europäischen Binnenmarkt ist das "Euro-Telefon" des Wirtschaftsministeriums eingerichtet worden, bei dem Sie auch von EG-Beratungsstellen in Ihrer Heimatregion erfahren können.

Steuerberatungsbüro - Finanzierung und Kapital

Beim Berufstart von einer Steuerberaterpraxis benötigen Sie nicht viel Eigenkapital. Eine kleinere Büroeinrichtung mit den entsprechenden Büromaschinen genügt und ist für Euro 10.000 bis Euro 20.000 zu erwerben. Die Anschaffung eines leistungsstarken PC mit Drucker und Scanner ist empfehlenswert. Eine teure EDV-Anlage ist für den Existenzgründer nicht zwingend nötig. Zudem gibt es große Rechenzentren, deren Service sich speziell an Steuerberater richtet (Datev). Für den Berufsstart genügen für den Erwerb eines gebrauchten Eingabegeräts schon Euro 1.000 bis 2.000. Für Euro 3.000 erhalten Sie eine sehr komfortable neue Anlage. Weiter sollten Sie direkt am Anfang für Ihre Datensicherung sorgen. Kein Steuerberaten kann es sich erlauben, Daten zu verlieren! Zweite Festplatten für Ihren Computer sind ab 100 Euro im Handel erhältlich.

Ein grosser Teil angehender Steuerberater haben kein angemietetes Büro und arbeiten von der eigenen Wohnung. Daraus haben Sie Nachteile in der "Lebensqualität", weil Kunden eine ständige Erreichbarkeit erwarten. Jedoch mit einem zweiten Telefonanschluss und Anrufbeantworter kann man den Kunden erziehen! Gerade am Berufsanfang sollte man die Unkosten begrenzen, daß die Einnahmen wenigstens die Kosten abdecken, bis ein grösserer Kundenstamm herangezogen ist. Die größte Schwierigkeit liegt für den Berufsanfänger mit Sicherheit darin, einen Mandantenstamm zu gewinnen, der die Basis für die nötigen Umsätze bildet.

Die Kapitalsumme, die man als Existenzgründer privat aufbringen kann, ist selten ausreichend, um den gesamten Kapitalbedarf abzudecken. Neben Ihrer Hausbank hilft in solchen Fällen auch der Staat mit verschiedenen Fördermassnahmen.

Die Finanzierung einer Neugründung ist nicht immer einfach zu bewerkstelligen. Neben der fachlichen und persönlichen Eignung zur Eröffnung eines eigenen Steuerbüros erwarten die Banken auch eine positive Wirtschaftlichkeitsberechnung, aus der die zukünftige Entwicklung des Büros gezeigt wird. Von Vorteil ist die Ausarbeitung von einem Geschäftsplan, damit der Bänker die Ernsthaftigkeit Ihrer Geschäftseröffnung erkennt.

Berufsanfänger, die bereits Absichtserklärungen potentieller Kunden vorlegen, erleichtern sich mit dieser Vorgehensweise die Verhandlungen mit der Bank. Auch ein Gutachten der Steuerberaterkammer über die wirtschaftlichen Aussichten in Ihrem Berufszweig erleichtert der Bank die Entscheidung, ob Ihre Geschäftseröffnung zu finanzieren ist. Bei Inanspruchnahme von staatlichen Hilfen, wie z.B. der Bürgschaft der Deutschen Ausgleichsbank für freie Berufe, ist diese Stellungnahme sogar vorgeschrieben. Ganz ohne Eigenkapital sollten Sie Ihren Beruf nicht starten. Auch sollten Sie ein wenig Geld für schlechte Zeiten besitzen, damit Sie nicht direkt am Anfang ohne Kapital Ihr Geschäft eröffnen. Verhandeln Sie mit Ihrem Bänker einen Überziehungskredit für Ihr Girokonto. Auch sollten Sie mit einem Kreditsachbearbeiter der Genossenschaftsbanken ein Gespräch durchführen. Jeder Einzelfall erfordert eine individuelle Finanzierungslösung und jede Finanzierung kann andere Lösungen besitzen, besonders wenn Sie Sicherheiten vorweisen können (Auto, Haus, Eigentumswohnung).

Das gilt auch im Fall der Übernahme einer bestehenden Steuerberatungspraxis oder der Finanzierung einer Beteiligung in einem bestehendem Betrieb. Solche Finanzierungsfragen sind in der Praxis leichter zu lösen, weil der Bank bereits konkrete Zahlen über die wirtschaftliche Entwicklung in der Vergangenheit vom Steuerberatungsbüro vorliegen. Auch hier kann Ihnen Ihre Hausbank staatlichen Hilfen beantragen.

Steuerbüro - Förderprogramm

Unbürokratisch können alle Informationen zu den Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der EG bei Ihrer Hausbank erfragt werden.

Gewinnplanung Ihres Unternehmens

Das erzielbare Einkommen Ihres Unternehmens richtet sich nicht nur nach den Umsätzen, sondern auch nach der Höhe der Kosten Ihres Betriebes. Der Kostenanteil sollte den Mittelwert von 45-55% des Umsatzes nicht übersteigen.

Die Personalkosten vom Steuerberatungsbüro belaufen sich für kleinere Betriebsgrössen auf etwa 20 - 25% vom Umsatz. Andere grössere Posten sind Miete und Rakosten (incl. Raumversicherungen), die sich in Ballungsgebieten bis auf 12% vom Umsatz summieren können, Kfz-Kosten, sowie Ausgaben für Fachliteratur und Fortbildung, die noch einmal 5% vom Umsatz ausmachen können. Nicht zu unterschätzen sind auch die Aufwendungen für Organisationsmittel, die regelmäßig neu angeschafft werden müssen und die regelmäßigen Kosten für die Computer- und EDV-Software sollten mit eingeplant werden.

Umsatz minus Unkosten bilden Ihren Brutto-Verdienst. Rund die Hälfte der Freiberufler erreicht ein Bruttojahreseinkommen von 50.000 bis 120.000 Euro. Es gibt jedoch auch Steuerbüros, die weniger Geld verdienen und einige alteingesessene Büros, die Einkommen von 250.000 Euro (brutto) erzielen. Das Bruttoeinkommen muss natürlich versteuert werden und Sie müssen davon auch Rücklagen für Ihr Alter bilden und die vorgeschriebene Berufshaftplfichtversicherung mit in Ihren Unkosten mit einbeziehen.

Steuerbüro - Klientensuche - Neue Kunden - Tipps

Viele Beispiele zeigen, daß der Kontakt zwischen Kunden und Steuerberater eng und dauerhaft ist. Der Steuerberater genießt dasselbe Vertrauen wie ein Anwalt oder Arzt. Kunden werden nur die Kanzlei wechseln, wenn sie auf grosse Fehler aufmerksam werden, Unzuverlässigkeit feststellen oder unzureichende Auskünfte über ihre Angelegenheiten von Ihnen erhalten.

Aus diesen geschriebenen Gründen wird es dem Berufsanfänger schwerfallen, den etablierten Kollegen Kunden abzuwerben. Viele Steuerberater warten mit der Selbständigkeit deshalb so lange, bis sie sicher sind, von Anfang an einige Mandate zu bekommen. Dabei ist jedoch immer das Standesrecht zu beachten, das z.B. die Übernahme von Klienten und Mundpropaganda die beste Werbung für Ihr Unternehmen sind.

Private Kontakte und Beziehungen innerhalb der Steuerberatungsbranche sollten Sie für Ihr Unternehmen ausnutzen. Auch eine Empfehlung von Wirtschaftsverbänden, Handwerkskammer oder Rechtsanwälten können Ihnen neue Aufträge und Kunden bringen.

Klientenstruktur - Aufbau des Betriebes

Die Beratung in steuerlichen Angelegenheiten beschränkt sich keineswegs auf die Vertretung der Klienten gegenüber den Belangen des Finanzamts. Auch zur betriebswirtschaftlichen Beratung in der Wahl einer EDV-Anlage für die betriebliche Buchführung sollten Sie bedenken. Diese mittlere Datentechnik kostet zwischen 10.000 und 25.000 Euro.

Den eigentlichen Proft erbringen Beratungstätigkeiten für kleine und grosse Firmen. Viele Kollegen haben sich ausschließlich auf diese Klienten konzentriert. Als Berufsanfänger sollten Sie aber keinen privaten Auftrag, sei es Einkommenssteuererklärung oder Lohnsteuerjahresausgleich, zurückweisen. Solche Aufträge können zwar kaum gewinnbringend abgerechnet werden, unterstützen aber Ihre Akquisitionsbemühungen durch Weiterempfehlung und ziehen vielfach viele weitere Neukunden nach.

Gewerbliche Aufträge aus der Wirtschaft, die regelmäßig wiederkehren und weniger Verwaltungsarbeit verursachen, sollten etwa zwei Drittel Ihrer Kapazität auslasten. Bei kompetenter Beratung und verständlicher Auslegung vom Steuerrecht werden Sie rund 90% Stammkunden haben - 10% der Kunden wechseln erfahrungsgemäß oder haben nur einmalige Aufträge für Ihr Steuerbüro.

Risiken durch die Klienten - Steuerhinterziehung - Unseriöse Kunden

Möglicherweise hat ein neuer Kunde, den Sie nicht persönlich kennen, die Absichten Steuern zu hinterziehen. Sie müssen lernen, solche Kunden einzuschätzen und abzulehnen, damit Sie sich nicht mit dem Finanzamt anlegen. Sie selbst haben später die Beweispflicht, daß Sie von den Absichten des Kunden nicht in Kenntnis waren.

Sie müssen auch lernen, potentielle Pleiten von Ihren Firmenkunden einzuschätzen, weil solche Kunden auch nicht mehr in der Lage sind für Ihre Leistung zu bezahlen. Die Geschäftsbücher helfen Ihnen dabei, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Dennoch bleibt ein Restrisiko, da in der Branche meist ohne Vorschuss gearbeitet wird. Setzen Sie durch, daß Pauschalbeträge monatlich abgerechnet werden. Es ist nicht unüblich, daß Steuerberater sich vom Kunden eine Einzugsermächtigung geben lassen und ihr Honorar so direkt von dessen Girokonto oder Geschäftskonto abbuchen können.

Personal in Ihrem Büro

Es besteht ein ausgesprochener Mangel an Fachkräften in der Steuerberatungsbranche. Aus diesem Grunde und wegen der besonderen Anforderungen an Zuverlässigkeit sollten Sie viel Sorgfalt auf die Auswahl Ihres Personals verwenden. Abwerbung von anderen Steuerkanzleien ist zwar unschön, aber wird oftmals angewendet, um Fachpersonal zu bekommen. Dies setzt eine kräftige Lohnerhöhung voraus!

Eine weitere Möglichkeit besteht Fachpersonal in Ihrem Unternehmen auszubilden. Ob sich die Ausbildung auf Dauer lohnt, kann Ihnen keiner voraussagen. Am Anfang von Ihrem Berufsstart sollten Sie daher auf erfahrenes Personal setzen, weil sie selbst noch mit den Anfangsschwierigkeiten Probleme haben werden.

Praktikanten - Praktikum in Ihrem Betrieb

Hier besteht die Möglichkeit auch ein Praktikum in Ihrem Betrieb anzubieten. Viele junge Studenten möchten Berufserfahrungen sammeln und bieten ihre Dienste an.

Standort von der Steuerkanzlei

Nicht selten das größte Problem beim Berufsstart das Finden geeigneter Ladenlokale. Bei der Suche nach Geschäftsräumen ist viel Geduld und Eigeninitiative erforderlich. Wir empfehlen Ihnen ein Ladenlokal in der Umgebung des Finanzamtes zusuchen. So ist es möglich, dass durch die Lage Laufkunden Ihr Unternehmen besuchen werden.

Beziehungen und private Kontakte können von Vorteil sein. Sichern Sie sich aber auch die Unterstützung von Behörden und Verbänden. In der Vergangenheit hat das Problembewußtsein zugenommen, daß der Mittelstand einen gewichtigen Beitrag zu einer ausgeglichenen Regionalentwicklung leistet. Mit Glück dürfen Sie deswegen auch auf die Unterstützung durch die Stadtverwaltung rechnen.

Am Anfang sollten Sie überlegen, ob für Ihr Geschäftsvorhaben ausschließlich eine Stadtlage oder ggf. auch eine Randlage in Betracht kommt. Die zentrale Stadtlage hat ohne Zweifel viele Vorteile. Sie sind von Ihren Kunden von allen Richtungen zu erreichen und können mit ausreichender Klientenfrequenz rechnen. Der Nachteil dieser Wahl sind die zum Teil hohen Mieten in Innenstadtbezirken. Eine weitere Möglichkeit wäre, sich in der Nähe eines Gebietes niederzulassen, indem mittelständische Gewerbetreibende angesiedelt haben, in der Hoffnung, daß Sie damit viele Neukunden finden. Jeder Kunde ist bequem und wenn ein Steuerbüro vor der Haustüre liegt, so wird er es in Anspruch nehmen.

Weiter sollten Sie an Parkmöglichkeiten vor Ihrem Büro denken. Hierbei müssen Sie sehr genau untersuchen, ob Ihre Kunden zu jeder Tageszeit einen Parkplatz finden. Wie hoch die Mieten für Parkplätze sind können Sie aus der örtlichen Tageszeitung entnehmen.

Übernahme oder Neugründung einer Steuerkanzlei

Eines der größten Probleme bei Neugründungen ist die Anfangszeit Ihres Unternehmens, die es zu überstehen gibt bis ein ausreichender Kundenstamm aufgebaut ist. Als Angehöriger der Kammer dürfen Sie nur die Eröffnung Ihrer Kanzlei anzeigen und nicht werben. Um das Bewerbungsangebot zu umgehen, bietet sich der Aufbau von Internetseiten an, wo man mit Geschick versteckte Werbung unterbringen kann. Sie dürfen auf Internetseiten Ratschläge geben und den Artikel mit Ihren Namen abschliessen. Somit kann man Sie über Umwege finden!

Durch die Übernahme einer bestehenden Steuerkanzlei kann die Gründungszeit verkürzt werden oder ganz wegfallen. Allerdings erfordert dies, daß Ihr Vorgänger Sie in dem bestehendem Betrieb einarbeitet und bei den Kunden als Nachfolger vorstellt. Hier müssen Sie bei der alten Kundschaft einen guten Eindruck hinterlassen, denn Steuerberatung ist eine Frage des Vertrauens.

Angebote für Übernahmen von Steuerkanzleien finden sie in der Fachpresse, auch die Kammer kann Sie mit älteren Berufskollegen in Verbindung bringen, die in den Ruhestand gehen möchten. Fachtagungen oder Kongresse bringen auch nötige Kontakte. So findet z.B. jährlich der von der Bundessteuerberaterkammer durchgeführte wichtigste Fachkongreß, der „Deutsche Steuerberaterkongreß" statt, wo Sie weitere Kontakte finden werden.

Beim Kauf oder auch beim Einstieg in einem bestehendem Betrieb sollten folgende Punkte beachten werden:

  • Ruf des Vorgängers bei Kollegen erfragen, eventuell auch bei den Kunden erfragen!?!?!
  • Finanzsituation der Steuerkanzlei - keine Altschulden übernehmen - Finanzamt befragen
  • Struktur der Mandate - Abhängigkeit von einem Grosskunden, Geschäftskunden, kleine Kunden, Laufkunden
  • Standortsicherheit - Anfrage beim Hausbesitzer, Sanierungsvorhaben durch die Stadt, etc.).
  • Der Kaufpreis für eine Kanzlei errechnet sich beim 1,2 bis 1,5-fachen des Jahresumsatzes. Eine Richtlinie für den Kaufpreis lässt sich nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten errechnen. Die Bundessteuerberaterkammer hat eine unverbindliche Empfehlung veröffentlicht, die Anregungen gibt, wie der Wert einer Steuerberatungsbüro ermittelt wird. Sie ist unter 5.2.2 im berufsrechtlichem Handbuch aufgeführt.
  • Bei Eintritt als Sozius in eine Steuerkanzlei wird der Anteil teils nach Kundengrösse berechnet, die man mitbringt, teils nach dem Jahresumsatz, wie beim Verkauf errechnet werden kann. Auch wird beim Verkauf das Alter der Büroeinrichtung und die Software mitberechnet.
  • Personalübernahme - Gehälter vom Personal sollten überprüft werden!

Rechtliche Voraussetzungen bei Eröffnung einer Steuerkanzlei

Sie dürfen als Steuerberater tätig sein, wenn Sie eine Steuerberaterprüfung abgelegt haben.

Zulassungsvoraussetzung für den Beruf des Steuerberaters ist:

  • ein rechts- oder wirtschaftswissenschaftliches Studium mit einer anschließenden dreijährigen praktischen Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens
  • Abschlußprüfung in einem steuer- und wirtschaftsberatenden oder einem kaufmännischen Ausbildungsberuf oder eine gleichwertige Vorbildung mit einer zehnjährigen hauptberufllichen Tätigkeit im Gebiet des Steuerwesens.
  • ein Fachhochschulstudium mit vierjähriger praktischer Ausbildung im Steuerwesen.

Voraussetzung als Steuerberater arbeiten zu dürfen, ist das Bestehen der Steuerberaterprüfung. Welche Kenntnisse hierfür erworben werden müssen, läßt sich der Broschüre "Anforderungsprofil des Steuerberaters" der Bundessteuerberaterkammer entnehmen.

Jeder Steuerberater ist Pflichtmitglied in der Steuerberaterkammer.

Als Freiberufler in der Steuerberatungsbranche müssen Sie neben der Berufskammer auch das örtliche Finanzamt von der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit unterrichten. Zuständig ist das Finanzamt in Ihrer Heimatstadt, indem Sie eine Steuerkanzlei errichten wollen.

Falls Angestellte beschäftigt werden, muß die Steuerkanzlei innerhalb von acht Tagen nach Geschäftsbeginn bei der Berufsgenossenschaft gemeldet werden. Als Inhaber seiner eigenen Firma muß man sich dort nicht versichern, eine freiwillige Versicherung gegen Unfall bzw. Berufskrankheiten ist aber zu empfehlen.

Steuerkanzlei - Versicherungen

Die berufliche Selbständigkeit in der Steuerberatungsbranche ist mit erheblichen betriebsfremden Risiken verbunden, die bei fehlender oder unvollständiger Absicherung im Schadensfall zu großen finanziellen Problemen führen kann.

Gerade Berufsanfänger, die oft ihr gesamtes Eigenkapital in den neuen Start ihrer Firma investiert haben, brauchen eine gute Versicherungabdeckung - einmal zur Absicherung der investierten Sachwertgegenstände, der eigenen Arbeitskraft, aber auch zur Sicherung gegen Ansprüche von Dritten. Ein umfassender Versicherungsschutz, der von der Betriebshaftpflicht über Feuerversicherung u.ä. bis zur Betriebsunterbrechungsversicherung reichen kann, schreckt Berufsanfänger ab. Wegen der Prämienhöhe verzichten viele Berufsanfänger auf jeglichen Versicherungsschutz. Hier ist Sparsamkeit am falschen Platz! Lassen Sie sich von Ihrem Versicherungsvertreter beraten.

Selbständige Steuerberater und Steuerbevollmächtigte sind verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen. Die Mindestdeckungssumme beträgt um die 300.000 Euro. Wer sich als Steuerberater selbständig macht, muß der bestellenden Behörde den Abschluß einer solchen Versicherung nachweisen.

Eine individuelle Analyse der privaten und betrieblichen Versicherungssituation kann helfen, die zentralen Sicherheitsbedürfnisse der jeweiligen Steuerkanzlei zu ermitteln. Dabei unterstützen auch Banken mit einer ausführlichen Beratung - auf Wunsch kann eine kostenlose Computeranalyse des Bedarfs und ein detailliertes Versicherungsangebot unternommen werden. Die genossenschaftlichen Banken arbeiten hier mit ihrem Verbundpartner aus der Versicherungsbranche zusammen. Lassen Sie sich mehrere unverbindliche Kostenvoranschläge erstellen, damit Sie sich über Preis und Leisung ein Bild machen können.

Spezielle Rechtsfragen - Steuerkanzlei

Steuerberatungsgesellschaften unterliegen, ebenso wie Ärzte oder Rechtsanwälte, dem Werbeverbot. Zugelassen ist eine Zeitungsannonce bei Eröffnung der Steuerkanzlei, Umzug, Ausweitung der Dienstleistung wie neuerworbene Qualifikationen - Fallsteueranwalt.

Die Gebührenverordnung für Steuerberater ist für alle Unternehmen in der Branche verbindlich. Von den drei Gebührenarten und der jeweiligen Honorarhöhe darf aus Wettbewerbsgründen nicht nach unten abgewichen werden, was Ihren Berufsstart ein wenig erleichtert.

Dies gilt jedoch nur für Beratungsätigkeiten, die unter § 33 StBerG fallen. Aus diesem Grunde kommt für die Betriebswirtschaftliche Beratung, z.B. die Gründungsberatung eines Betriebes, die Gebührenordnung nicht zur Anwendung. Doppelqualifizierte Steuerberater (Rechtsanwalt) sollten gegenüber dem Mandanten klarstellen, nach welcher Gebührenordnung sie ihre Leistungen abrechnen werden.

Trotz der Bindung an die Gebührenordnung muß der Steuerberater die Gebühr im Einzelfall nach § 11 StBerG „unter Berücksichtigung aller Umstände", also z.B. des Zeitaufwands, festlegen und berechnen. Aus der Rechnung muss klar hervorgehen, dass man sich an die Verordnungen gehalten hat.

Südafrika Praktikum Kapstadt Praktikum - Auslandspraktikum Südafrika

Mit einem Auslandspraktikum können Sie in Südafrika internationale Erfahrungen sammeln. Einmal lernen Sie das südafrikanische Steuerrecht kennen und festigen Ihre englischen Sprachkenntnisse. Wir bieten Ihnen ein Praktikum in Kapstadt in Ihrem Berufsfeld an. Gerne informieren wir Sie über weitere Möglichkeiten über ein Praktikum in Kapstadt. Auch bieten wir Freiwilligenarbeit in Südafrika an, wo Sie Ihre Fähigkeiten auch in Kinderheimen anbieten können. Viele Freiwilligenprojekte in Südafrika brauchen Hilfe von allen Berufssparten!

Studieren in Kapstadt - Südafrika Studium

Falls Sie ein Doppelstudium in Kapstadt absolvieren möchten, so besuchen Sie bitte folgende Internetseite, die Sie über ein Studium in Südafrika informiert:

Falls Sie weitere Fragen über den Beruf des Steuerberaters haben sollten, so schreiben Sie uns bitte an. Ob Studium in Südafrika oder Praktikum in Kapstadt, wir bieten Ihnen hiermit unsere Dienste an.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

Ihr Ritztrade Team

Südafrika Freiwilligenarbeit 

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